Dokumentarfilm

Als Dokumentarfilmerin suche ich die Zusammenarbeit mit meinen Protagonisten. Niemals drehe ich under cover oder überfallartig. Ich möchte nicht nur dem künstlerischen Thema meines Filmes gerecht werden, sondern auch den Menschen, die ich im Film zeige. Das braucht Zeit: Zum gegenseitigen Kennenlernen, der Vertiefung von Fragen, der Suche nach Antworten, für Beobachtungen, Entdeckungen und Details. Wer in meinen Filmen auftritt, erhält die Chance, sich selbst darzustellen, von sich zu zeigen, was ihm wichtig ist. Während der gesamten Dreharbeiten bin ich offen für Neues und schreibe das Drehbuch im Kopf immer wieder um. Beim Schnitt setze ich mich noch einmal mit dem gedrehten Material auseinander. Ich manipuliere es nicht; Alle Gestaltungsmöglichkeiten bis hin zum Trick werden  genutzt, um die Aussagen, die sich aus den Aufnahmen ergeben, zu unterstützen. Immer wieder messe ich meine Intentionen an dem, was die Wirklichkeit mir bei den Dreharbeiten geschenkt hat. Jetzt erst entsteht die Geschichte, die ich erzählen möchte – ein Stück Wirklichkeit, mit meinen Augen gesehen.

 Dokumentarfile

„Baumnarren“, „Traumfänger“ und „Kleines Stück vom Schicksal“, der im Mai seine Mecklenburg-Premiere haben wird, widmen sich wichtigen Themen, mit denen sich beide (Andreas Höntsch und Carmen Blazejewski) intensiv auseinandersetzen: Das sind der sensible Umgang mit der Natur und das sinnerfüllte Zusammenleben der Menschen. Immer ging es ihnen darum, Verbündete bei der Arbeit für ihr Anliegen zu finden... „Ohne das Filmbüro in Wismar und das engagierte Team mit seiner Geschäftsführerin Sabine Matthiesen an der Spitze wären viele Filme auch anderer Filmemacher niemals entstanden“, ist Carmen Blazejewski überzeugt.“

Monika Käning, „LebensKÜNSTLER im Norden“, delüx 2012

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Filmbüro Wismar

Dokumentarfilme

DIALOGE„DIALOGE“  
denkmal nah vorschau„Unterwegs nach Utopia“  
icon schicksal„Kleines Stück vom Schicksal“ 18,80 €
icon baumnarren„BaumNarren“ 23,80 €